|
Der Teufel mit den 3 goldenen Haaren Licht - und Schattenspiel |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Trailer/ Demofilm: Den Film zur Inszenierung mit Ausschnitten aus der Aufführung können Sie gerne unter
Bitte klicken Sie auf ein Foto, um es zu Vergrößern und den passenden Originaltext zu lesen. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Bühnenbilder und Dramaturgie: Roland Karl Metzger Es war einmal eine arme Frau, die gebar ein Söhnlein. Und weil es eine Glückshaut umhatte, als es zur Welt kam, so ward ihm geweissagt, in seinem vierzehnten Jahre solle er die Tochter des Königs zur Frau haben. So beginnt dieses faszinierende Märchen. Der König erfährt von der Prophezeihung. Er erschleicht sich das Vertrauen der Eltern und wirft das Kind, das in einer Schachtel liegt, in ein tiefes Wasser. Und meint, sich so der Prophezeihung entledigen zu können. Dabei ist er ein selbstsüchtiger Herrscher, dessen Königreich verkommt: ein weinspendender Brunnen vertrocknet, der Baum mit den goldenen Äpfeln verdorrt. Denn dieser König will das Neue nicht zulassen. Er herrscht mit Neid, Gier und Betrug und sichert nur seine Herrschaft und nicht das Reich. Doch die Erneuerung kommt von woanders her. Der neue König trägt keinen Purpur, sondern eine Glückshaut. Denn das Kind in der Schachtel geht nicht unter, sondern wird gerettet und wächst als Findelkind bei Müllersleuten auf. Als der Knabe vierzehn ist, kommt der König zufällig zur Mühle und merkt, daß der Findling niemand anders als das Glückskind ist, das er ins Wasser geworfen hat. Er schreibt einen Brief an die Königin, worin steht: Sobald der Knabe mit diesem Schreiben angelangt ist, soll er getötet und begraben werden. Der Junge macht sich mit diesem Briefe, in dem sein eigenes Todesurteil steht, auf den Weg und vertraut auf sein Glück: er vertraut darauf, daß er seine Berufung und seinen Platz in dieser Welt hat und finden wird. Auf dem Weg zum Schloß verirrt er sich im Wald. Er trifft eine alte Frau, die in einem Räuberversteck haust. Doch der Junge fürchtet sich (selbst vor Räubern) nicht. Ohne dabei übermütig zu sein. Er kennt seine Kräfte, aber auch seine Grenzen. Ist er erschöpft, weiß er, daß ihm nur eine tüchtige Mütze Schlaf weiterhilft. Die hartherzigen Räuber lesen den Todesbrief, während der Junge schläft - und empfinden Mitleid! und schreiben einen anderen Brief, worin steht, sowie der Knabe ankäme, solle er sogleich mit der Königstochter vermählt werden... Als der König zurück in sein Schloß kommt ist das Glückskind mit der Königstochter verheiratet. Doch so einfach will es der hartherzige König dem Jungling nicht machen: Er darf seine Prinzessin nur behalten, wenn dieser dem König aus der Hölle die drei goldenen Haare des Teufels holt. So nimmt der Junge Abschied, beginnt seine Wanderschaft und stellt sich den Prüfungen des Lebens: Einen weinspendender Brunnen ist ausgetrocknet- und das Glückskind soll herausfinden was die Ursache ist. Dieser Fährmann bringt den Jüngling ans jenseitige Ufer und dort findet er den Eingang zur Hölle. Der
Dem Teufel entreißt die Großmutter seine drei goldenen Haare und damit seine Weisheiten. Und mit diesen Schätzen unterweltlicher Erkenntnis erlöst das Glückskind den Fährmann, bringt den Brunnen zum Fließen und den Baum zum Blühen und Früchte tragen. Er darf seine geliebte Prinzessin behalten und wird würdiger Nachfolger des Königs, der sich selbst ins Abseits schießt durch seine Habgier. Eine Glückshaut hat jeder der liebt. Und keiner ist weise, der nicht das Dunkel kennt.
Schlaglicht Kurz und knapp In dem Grimm'schen Märchen herrscht verkehrte Welt: Der gütige Landesvater entpuppt sich als grausamer König. Hartherzige Räuber empfinden Mitleid. Ein weinspendender Brunnen versiegt und die goldenen Äpfel vom Baum der Erkenntnis verfaulen. Da ist etwas faul im Staate. Und es bedarf eines mutigen Burschen, der sich selbst vor dem Teufel nicht fürchtet, um die aus dem Lot geratene Welt wieder in Ordung zu bringen. Das Theater der Dämmerung spielt mit zwei Spielern Der Teufel mit den 3 goldenen Haaren als Schattenspiel mit großen beweglichen Scherenschnittfiguren. Der Grimm'sche Originaltext wird von Friedrich Raad "live" mit Mikrofon erzählt. Die zauberhafte Musikdazu komponieret Andreas Starr. Die 19 Bühnenbilder, jedes 1,33m breit und 1,12m hoch, sind auf einer 28m langen Rolle mit Glasmalfarbe aufgemalt, bzw. mit schwarzen und grauen Folien geklebt. Diese Rolle sitzt auf einem Kugellager und wird von Hand gekurbelt. Die Bühnenbilder von Der Teufel mit den 3 goldenen Haaren werden von einem die gesamte Leinwand ausleuchtenden 1000 Watt
Fluter beleuchtet. Unsere höhenverstellbare Schattenbühne ist 2m20 hoch, 4m breit und 2m tief. Der Teufel mit den 3 goldenen Haaren wird von 2 Spielern gespielt und kann vor bis zu 300 Zuschauern auch in nicht verdunkelbaren Räumen aufgeführt werden. Die Vorstellung dauert 50 bis 55 Minuten (Kurzfassung 40 bis 45 Minuten) und richtet sich an Erwachsene und Kinder ab 5 Jahren. Besonders empfehlenswert für alle Kinder im Grundschulalter und weit darüber hinaus bis Klasse 7.
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||